25. April 2013

24. April 2013

29 Kunsthallen-Ideen

Warum werden die 29 Entwürfe international tätiger Architekten der Öffentlichkeit vorenthalten?
Gibt es Regularien innerhalb eines Wettbewerbsverfahren, die das verbieten?
Oder geht es gar um den Schutz geistigen Eigentums?
Wir wollen nicht abkupfern, unsere Grobplanung als Architektenvorgabe steht. Es ist nur unverständlich, warum man Wettbewerbsbeiträge nicht zumindest im Internet als Fotogalerie für die Bürgerschaft zugänglich macht.
Mein Freund Lothar würde sagen: "Schick ma mol de link?"

Wenigstens das Antragsverfahren gem. Informationsfreiheitsgesetz muss von der Öffentlichkeit nachvollziehbar dargestellt sein.

Ist das museale Konzept richtig?

Die Sammlung ist der Star, sie gilt es zu inszenieren !
Nicht das Gebäude.

Nicht ein Gemischtwarenladen aus:
Kunstausstellung, Grünflächen, Bepflanzungen, Dach-Terrasse, Buchladen, Kinderecke
Gefordert ist die Konzentration auf das Wesentliche.
Weniger ist mehr - Punkt.

23. April 2013

Die Jury Mannheimer Morgen.....

Für heute empfehlen wir den Mannheimer Morgen zu lesen.
https://www.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/grosse-skepsis-uber-neubau-1.1002908

Ist das auch mit ein Teilerfolg der Bürgeriniative? Oder werden künftig auch weitere Rosstäuscher-Methoden angewendet, weil es in der Köpfen der für den Entwurf Verantwortlichen "schon wieder rattert"?

Aber es ist wohl kein Verschulden der Architekten. Die Auschreibung der Stadt Mannheim sollte veröffentlicht werden und die einstige Preis-Jury befragt werden, ob sie die Inhalte der Auschreibung wirklich gelesen hat. Vielleicht gelingt es dann eher aus den 29 eingereichten Arbeiten 3 in Betracht zu ziehen und auch richtig zu bewerten. Die Vergabe von 3 ersten Preisen war nicht zielführend. Abetr auch die Vergabe eines alleinigen ersten Preises bedeutet nicht, dass man auch gezwungen ist, diesen Entwurf zu realisieren.
Es ist Tagesgeschäft aller Wirtschafszweige ausgearbeitete Angebote zu erstellen und den Auftrag nicht zu erhalten. Das ist wirklichkeitsnah.
Achtung! Der Einzug links bedeutet Zitatebene! (Meinung)

21. April 2013

"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!"

Wir finden es erstaunlich, dass Frau Dr. Lorenz gegenüber Frau von Hagen und Wolfgang Fabian  in einem Gepräch im März in der Kunsthalle versichert hat, der gmp-Entwurf würde ständig weiterentwickelt, was ja auch im Bürgerforum in der Kunsthalle Mannheim am 17.04.2013 wieder stark betont wurde. Dann hat aber Herr Goetze, der verantwortliche Architekt von Gerkan, Marg und Partner wieder nur alte Bilder gezeigt, die schon im Dezember 2012 bekannt waren. Und dann, als Wolfgang Fabian zu ihm sagte, beim nächsten Bürgerforum im August würde er dann ja wohl den fertigen Plan zeigen können, antwortete er zu meinem Erstaunen: "Ja, aber erst einmal warten wir noch auf den Auftrag zur Weiterentwicklung."
Was ist da los? Ist es vielleicht Ihre Taktik, liebe Stiftung Kunsthalle, erst im letzten Augenblick endgültige Pläne zu präsentieren, kurz bevor die Abrissbirne anrollt?
Wenn wir nicht weiter gegen Ihren Plan opponieren sollen, wäre es wohl richtig, uns schleunigst eine gute Lösung für den Neubau zu zeigen!

Wie Sie wissen halten wir den Abriss des bestehenden, erst 30-Jahre alten Gebäudes für Verschwendung und haben deshalb unseren alternativen Standort direkt an den Billingbau anschließend gegenüber der Hachenburg-Schule vorgestellt.
Nach Fertigstellung dieses Neubau an unserem Platz mit unterirdischen Verbingsbau zur alten Kunstahalle, können Sie das Depot der Kunsthalle auf kürzester Distanz umziehen. Das ist gegenüber der Auslagerung der sensiblen Kunstwerke während der 4-5 jährigen Bauzeit die wesentlich kostengünstige Variante. Das Transportrisiko und Versicherungskosten werden auf ein Minimum reduziert. Unser Platz liegt nicht in "3ter Reihe" sondern es ist der erste Eindruck, wenn ein Neubesucher die Stadt Mannheim vom Bahnhof kommend erblickt. Momentan ein eingezäunter Lehrerparkplatz, zwei beschmierte Trafo-Stationen, 1 beschmierte Skulptur, die zur Restauration ansteht und 10 Büro-Container mit Gymnasiasten. Hier besteht erheblicher Stadtbild-Änderungsbedarf. Am Friedrichsplatz sehen wir diesen Bedarf nicht und sind deshalb auch für den Erhalt des Mitzlaffbaus gegenüber des Wasserturms. Der Mitzlaffbau kann mit zeitgemäßen Elementen, die alle technischen Anforderungen (Barrierfreiheit, Brandschutz) erfüllen, ergänzt werden.  Das schadet der denkmalgeschützten Jugendstil-Anlage weniger, als Sie es mit dem gmp-Bau in vager Ausführung planen.
Der Bürger will durchdachte Lösungen. Keine Versprechungen.

20. April 2013

Das Motto der Bürgerbeteiligung in Mannheim heißt: "Friss oder Stirb". In Mannheim wurde bislang über einen unausgegorenen Entwurf abgestimmt. Weder Vorgehensweise der Verwaltung noch Konzept der Architekten ist überzeugend. Sicher gab es viele Veranstaltungen im Kreise der fast ausnahmslos befürwortenden, kunstinteressierten Elite. Alle gefüllt mit Versprechungen. Als Bürger erwarte ich aber ausgearbeitete Lösungen als Entscheidungsgrundlage und weniger heiße Luft. 
Ein Referendum mit mehreren zu Ende gedachten Auswahlmöglichkeiten wäre die bessere Variante für die Bürgerschaft, um aktiv in Form direkter Demokratie die Bevölkerung einzubeziehen. Die Gegenstimmen werden jetzt erst lauter, da sich die Steuerzahlenr bewusst werden, welche enormen Folgekosten die großzügige Spende mit sich bringt.

Beispiel: Denkmalschutz?

19. April 2013

Eine Stellungnahme aus der Neckarstadt:
Für die Unterhaltung des Mitzlaffbaus fehlt in Mannheim das Geld.
Für die Sanierung der Schulen fehlt in Mannheim das Geld.
Für Kindergärten fehlt das Geld. Wo fehlt es noch an Steuer-Geld?
Den Spendenbetrag von 50 Mio € kann die Stadt aber plötzlich mit über 10 Mio. € aus dem Stadtsäckel aufstocken.
Der Umzug des Oststadttheaters aufgrund des Abrisses rüber nach N1 muss finanziert werden. 1 Million € Umbaukosten für ein Theater mit 500 Plätzen ist viel zu knapp bemessen.

Woher stammen diese Gelder in Millionenhöhe plötzlich, die vorher nicht vorhanden waren? Bonuszahlungen für Bauaufträge? Nein? Dann müsste die Aussage es fehlt an Geld die Unwahrheit gewesen sein. Oder sind das lediglich Zahlungsversprechen zulasten von Folgegenerationen?

Wird Mannheim nach Bankenmuster zur Bad-City mit Broadway?


18. April 2013

Das Mannheimer Männele soll abgerissen werden......



Das Männele schwebt 
über dem 
Skulpturenmuseum 
der Kunsthalle.

Der Abriss ist ein schwererVerlust 
für alle, die 
das Männele mögen.

RIP. Depot-Leiche!
 

Bürgerforum

Bürgerforum in der Kunsthalle Mannheim.
Am Mittwoch 17. April 2013 um 19.00 Uhr

DEMOKRATIE bedeutet: Der Bürger hat das letzte Wort. 

Zitat aus einem Artikel des Mannheimer Morgen:
"Es wird in viel zu kleinen Gruppen entschieden...."
Es stammt aus der neugestarteten Artikelserie "Demokratie heute..."

Über das Bürgerforum wird von der Lokalpresse die Bürgeriniative in einer ganzseitigen Berichterstattung mit Ihrem alternativen Vorschlag an einem anderen Standort nur erwähnt. Die Redaktion nennt aber weder die Internetadresse der Bürgeriniative noch deren gezeichneten Alternativ-Vorschlag. Das ist unausgewogen. Einseitige Berichterstattung verfälscht die dem Bürger gebotene Möglichkeit zur objektiven Meinungsbildung.

Eine ganzheitliche Stadtbildverbesserung steht bei diesem Entwurf im Vordergrund




































Der Entwurf der Bürgerinitiative verbessert die Stadtbildsituation am Tattersall wesentlich und belässt den eher unauffälligen Mitzlaffbau, der am Friedrichsplatz nicht störend wirkt.
Einen solchen Bau nach 30 Jahren abzureissen grenzt an Verschwendung. Wenn man  über 1 Million € an Abrisskosten in die Sanierung der Mannheimer Schulen steckt, hat man ein besseres Werk getan. Der städtische Zuschuss von über 10 Mio.€ für das Abriss-Szenario am Friedrichsplatz fehlt bei der Unterhaltssanierung von bestehenden Gebäuden. Dass die Folgekosten des Neubaus der konkurrirenden Vorschläge aus Steuermitteln kommen werden, muss in einer Zeit knapper Mittel bei einer Entscheidung besonders berücksichtigt werden. Aufgabe der Politik ist es die unterschiedlichen Interessen qualitativ abzuwägen und dabei dem Gemeinwohl zu dienen. Bei der Stadtratentscheidung 2012 wurde das Allgemeinwohl dem Anschein nach mit der Summe der Einzelinteressen verwechselt.
Demokratie bedeutet aber: Der Bürger hat das letzte Wort.

14. April 2013

Bewertung eines Ur-Mannheimers

Teil eines nicht veröffentlichten Leserbriefes
Mannheim, 3.4.1 3
Zum Thema Kunsthallen-Neubau.

Als Ur-Mannheimer, dessen Erstadresse bis zur Ausbombung im Sept. 1943 der Friedrichsplatz war, berührt mich natürlich das bisherige Geschahen um den neuen Kunsthallen-Anbau besonders.
Liest man die Artikel und Lesrbriefe im "MM" zu diesem Thema, resultiert daraus, daß die Zustimmung zum preisgekrönten
Entwurf allenthalben mit Einschränkung bezüglich Nachbesserung der Fassadengestaltung gegeben wurde, sonst erfolgte wohlbegründete
Ablehnung.
Dabei muß die Beurteilung immer im Zusammenhang mit dem Standort am denkmalgeschützten Friedrichsplatz gesehen werden. Laut Kommentar unseres ehemaligen BauBürgermeisters N. Gormsen vom 10.1.1 3 im "MM": "Abgesehen vom (staatlichen) Schloß ist die Friedrichsplatz-Anlage die bedeutendste Architekturschöpfung der Stadt". In diesem Artikel erinnerte er auch an die Schwierigkeiten mit der Wiederhsrstellung der Arkadenhäuser und des Wasserturms, wo auch das Bürgertum gräßliche Vorhaben verhindern mußte. Jetzt sind wir stolz darauf!
Dazu muß weiter an den einzigen, mir erinnerlichen Volksentscheid bezüglich des Wiederaufbaus des "Alten Kaufhauses" am Paradeplatz gedacht werden , wo 83 % der abgegebenen Stimmen für Aufbau im alten Stil unter Erhalt des Turms und Giebel waren gegenüber einem Neubau. Wie bei Kommunalwahlen und ähnlichen auch, war leider dia Wahlbeteiligung zu gering;
Es entstand das, was wir heute noch als "Stadthaus N1" sehen.
Die Herren der jetzigen Jury für den Kunsthallen-Neubau sollten eigentlich schon bei dem Bauvorhaben der LBBW-Immobilien bei dem Bank- Palais in 0 4,4 gemerkt haben, daß wir Bürger der einfallslosen Glas-Beton-Kästen der Neubauten überdrüssig sind und erst zufrieden waren, als ein akzeptabler Entwurf mit Verbindung zur Vergangenheit vorgelegt und dessen Ausführung versprochen wurde. Übrigens stellte in anderem Zusammenhang der Gemeinderat Meder (Grüne) fest, "ein Bauprojekt gegen die Bevölkerung durchzuführen, sei absolut nicht mehr zeitgemäß" (MM 13.3.13). Der vorgesehene Kunsthallen-Architektur könnte m. E. überall Anwendung finden, ggf. als Hafen-Silo oder Logistik-Zentrum, nur nicht am Mannheimer Friedrichsplatz!
Unverbessert wirkt er da mit seinem Flachdach wie ein eintöniger Monster-Kasten als absolut störender Fremdkörper in seiner sonst harmonisch schönen Umgebung.
Frau Dr. Lorenz machte es sich zu einfach, als sie meinte, da die Außenmaße des Neubaus wie die des Rosengartens seien, wäre ein adäquates Pendant gegeben.

12. April 2013

Ein Künstler nimmt Stellung:
" Seit Jahren erfahren wir von Spezialisten und Fachleuten "Wahrheiten". Beispiele aus Politik, Wirtschaft, Banken und Versicherungen füllen wahrhaft Seiten. Und jetzt eine neue Mannheimer Wahrheit: Der Neubau der Kunsthalle füge sich ins Jugendstil-Ensemble ein. Der Klotz wird als sensibles Zusammenspiel mit den historischen Nachbargebäuden am Friedrichsplatz bezeichnet. Diese Sensibilität soll bei der Planungsarbeit höchste Priorität gehabt haben? Ich sag nur eins dazu: Das ist optische Umweltverschmutzung. "

11. April 2013

Bürgerforum am 17. April 2013 - 19.00 Uhr - in der Kunsthalle

Ein Architekt beschreibt den prämierten Siegerentwurf so:
"Bedauerlicherweise bin ich am 17. April nicht anwesend, was ich sehr bedaure.Ich selbst habe mit der Größe des gmp-Baus und mit der monotonen Fassade ebenfalls meine großen Probleme. Der geforderte Dialog zwischen den Bauten des Friedrichsplatzes und dem Neubau findet nicht statt. Ich kann in der äusseren Gestalt des Neubaus bisher keine Elemente des umliegenden Ensembles erkennen. Ziel wäre gewesen, Vielfalt in der Einheit und Einheit in der Vielfalt zu erreichen. Ein hoher Anspruch, aber auch eine hohe Verantwortung."
Es würde uns freuen, wenn weitere Fachleute mit der Kommentarfunktion dieses blogs Ihre Stellungnahme abgeben. Insbesondere zu den Mängeln der aktuellen Bausituation. Jahrelang unterlassenen Instandhaltungsarbeiten am Dach dienen als Argument für die Abriss-Notwendigkeit. Die Neubaukonzeption sieht ein Solardach vor, die aber im Entwurfs-Modell nicht zu sehen ist. Mit der Begründung "Tageslicht" ist eine Flachdachverglasung vorgesehen.
 "Wenn man im Mitzlaffbau alle mit Inneneinbauten geschlossenen Glaselemente freilegt, kommt man bezüglich des Tageslichts zu ähnlichem Ergebnis."
Ein Projekt-Manager fragt nach und stellt eine Lösungsmöglichkeit vor:
"Wer trägt die Verantwortung für die Unterlassung von Instandhaltungsmaßnahmen und die dadurch entstehenden Folgeschäden?
Öffnen Sie das Mitzlaffgebäude an beiden Seiten als neuen Zugang. Dazu müssen die bodengleichen Fenster-Elemente ausgebaut werden. Das löst 3 der bisherigen Probleme: Mauseloch-Eingang, Barriere-Freiheit und Brandschutz.
Verwenden Sie seitlich Glaskuben als Eingangs-Situation. Diese korrespondieren hervorragend und auch nachvollziehbar mit dem Rosengarten. Die Trennung in der Gebäude-Nutzung wird ermöglicht. 1mal als Zugang für das Oststadttheater. 1mal als Zugang für die spätere Verwendung des Mitzlaffbaus.
Anmerkung: Die Museumsleitung erklärte am 8.4.2013: Der Alternativ-Entwurf der Bürger-Initiative schaffe zuviel neue Ausstellungsfläche, die kostenmäßig nicht zu verantworten sei.