4. Juli 2013

Lichtkunst von James Turell...

Die Werke von James Turrell sind aktuell in 3 amerikanischen Museen ausgestellt. New Yorker Guggenheim Museum, Museum of Fine Arts in Houston und Country Museum of Art. In Mannheim soll das Werk von James Turrell 2014 abgerissen werden. Eine Stellungnahme zur Zerstörung aller Kunstwerke, die fest mit dem Kunsthallen-Gebäude (Mitzlaffbau) verbunden sind, ist nicht bekannt. Im April 2013 fiel ein Lichtvorhang von James Turrell Vandalen zum Opfer..... der Abriss beginnt?

Kommentare:

  1. Die Zerstörung der Werke von James Turrell wird das Interesse der kunstinteressierten Weltöffentlichkeit auf Mannheim und den Umgang mit Kunst durch die Mannheimer lenken. Kann man Mannheim künftig überhaupt Kunst überlassen. Ist Mannheim ein Treuhänder. Oder Kunstwegwerfer, wenn Kunst nicht mehr ins Konzept passt.

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  2. Das ist reiner Populismus. In keiner Pressemeldung oder sonstiger Quelle wurde jemals davon gesprochen, dass Kunstwerke abgerissen, oder zerstört werden sollen. Wenn hier solche Dinge behauptet werden, dann ist das nur seriös mit einer Quellenangabe. Alles andere ist billige Stimmungsmache.
    Stimmungsmache und die Behauptung von falschen Tatsachen ist generell die Basis dieses Forums.
    Beim Durchlesen bekommt man richtig Angst.

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    1. An den Anonymen_05.07.13, 18:01 Uhr
      Das ist ja der Punkt: es gibt trotz der vielen Info-Veranstaltungen über den Abriss/ Neubau keinerlei Hinweise seitens der Verantwortlichen bezüglich der mit dem Bau verbundenen/ auf den Bau reagierenden Kunstwerken (angefangen von der Not-Telefon-Installation im Bunker = Hector-Preisträger, über die Lichtinstallation von J. Turrell, dem Männele, bis zum Heizkörper im Außenbereich, Eingang links = ebenfalls Hector-Preisträger). Warum wird darüber geschwiegen? Wissen Sie etwa Näheres dazu? Es interessiert uns, was mit den uns vertrauten Werken geschieht, da diese für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit machen mir zum Beispiel mehr Angst.

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    2. In jeder Pressemeldung wird von Abriss des Gebäudes gesprochen. Wie wollen Sie erreichen, dass z.B. das Werk von Roman Signer nachhaltig bestehen bleibt? Es gibt keine dummen Fragen...

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    3. An Frau/ Herrn Anonym v. 20.07.13
      Das Werk von Roman Signer, dem "Sprengmeister der Gegenwartskunst", ist das unpassendste Beispiel für Nachhaltigkeit, wohl aber geeignet für die Diskussion, u. zw. wurde R. Signer vom Kurator der Ausstellung speziell für die aktuelle Skulpturenschau eingeladen, weil dessen Konzept genau ins Abrissprojekt der Museumsleitung passt (dies als Info für Leser, welche die Skulpturenschau noch nicht gesehen haben, zugleich Werbung, ganz klar(!), mit dem Hinweis, die wunderbare Wirkung des Tageslichts auf die Skulpturen zu beobachten und zu geniessen, denn im Neubau wird dieses Phänomen voraussichtlich nur noch künstlich simuliert werden können).

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  3. Wenigstens guckt die Weltöffentlichkeit dann nach Mannheim und nicht nach Viernheim .-)
    Und übrigens "Only bad News are good news" Sollte man aber eigentlich drauf haben, als Betreiber einer Werbeagentur, bzw. Designer.

    Und noch ein etwas ernsthafterer Hinweis: Hier wird behauptet, dass Werke von James Turrell zerstört werden.
    Ohne Quellenangabe ist das ziemlich harter Tobak. Könnte man auch als üble Nachrede oder Behauptung falscher Tatsachen definieren. Könnte das nicht auch strafrechtlich relevant sein?
    Ich werde der Sache mal nachgehen!

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  4. Es ist schon erstaunlich, welche Strohhälme ergriffen werden. Jetzt schwingt man sich auch noch zum Fürsprecher eines Künstlers auf. Prinzipiell ja nicht schlecht, leider völlig am Thema vorbei. Zunächst wird hier behauptet es wird Kunst zerstört. Aha? Quelle? Nicht auffindbar! Folgt man dieser Argumentation, dann kommt man schnell zu Erkenntnis: Komme was wolle, der Mitzlaff-Bau darf niemals abgerissen werden, wirklich niemals, auch nicht in 1000 Jahren, dann dann wird ja Kunst zerstört, die mit dem Gebäude verbunden ist.

    Dass es aber vielleicht Verträge mit Künstlern gib, die Kunst am oder im Bau installieren, und das dort vielleicht drin steht, dass das Kunstwerk nur so langer erhalten werden kann, wie das Gebäude bestand hat, darauf ist keiner gekommen, oder? Mit sowas rechnet ein Künstler, der sowas installiert. Das ist vollkommen normal!

    Ich finde es sehr gefährlich, wie die sogennanten Bürger hier mit fadenscheinigen Argumenten aufgehetzt werden.

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    1. An Frau/ Herrn "Anonym" v. 06.07.13 15:56
      es hat sich jedenfalls gelohnt, den "Strohhalm" "Lichtinstallation von J. Turrell" aufzugreifen: Frau Dr. Lorenz war es wert, uns über die Zukunft des o.g. Werkes zu informieren (Quelle: E-Mail an einen der BI-Mitstreiter).
      Die hier gesammelten Argumente sind Teil des Alternativ-Vorschlages dieser BI. Vom Ergebnis des aufwändigen Wettbewerbs haben sich alle Interessierten bestimmt mehr erhofft. Der Sieger-Entwurf wurde vom MM spontan als "origineller Kompromiss" kommentiert (aki); es bleibt eine Kompromisslösung, die viele andere Kompromisse nach sich ziehen würde. Darin sehe ich eher eine Gefahr. Wenn sich hingegen mehr Mannheimer für das Thema interessieren würden, wäre es eher ein Glück.

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  5. Pyramiden liefern gutes Baumaterial. Andere Museen treffen Vereinbarungen mit Künstlern über den Umgang mit ihren Werken nach deren Tod. Diese Verfügungen werden teils sogar per Video aufgezeichnet. Die sog. Kunst am Bau und Kunstwerke, die mit einer Kunsthalle verbunden sind, sind rechtlich 2 versch. Dinge. Wenn es von der Norm abweichende Vereinbarungen gibt, dann kann man diese offenlegen. Es gibt keine dummen Fragen...

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