11. Oktober 2013

Bürger fordern mehr Mitsprache:

    Bei zahlreichen Großprojekten ist immer wieder der wache Bürger gefordert, Schlimmeres zu verhindern. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme, um die architektonische Einheit des einmaligen Mannheimer Friedrichsplatzes zu retten. Es ist weder ökonomisch noch städtebaulich, noch sozial vertretbar, die Kunsthalle abzureißen.
    Foto: Reinhard Jahn
    Kunsthalle Mannheim (Mitzlaffbau) - 30 Jahre alt. - Ein erhaltenswertes Gebäude -

    Zum Abreißen zu schade.

    Engagieren Sie sich für den Erhalt dieses Gebäudes. Der geplante Neubau an dieser Stelle passt weder in der Form noch in der Materialwahl zum Friedrichsplatz.

    "In Leserbriefen zum Neubau Kunsthalle haben engagierte Mannheimer kritische, aber kompetente Argumente gegen den Gerkan-Bau zusammengetragen - allein, die Entscheider wollen davon nichts wissen und hüllen sich in Schweigen. Wohl gemerkt, es sind gerade nicht Kunstbanausen, die hier Stellung bezogen haben. Im Gegenteil: gerade weil sie den Friedrichsplatz so sehr schätzen, werden sie nicht müde, sich für eine städtebaulich adäquate Lösung einzusetzen. Angesichts der verhärteten Fronten stellt sich die Frage: Wie kann's weiter gehen? Dazu mein Vorschlag: Will man den Mannheimern die wahren Dimensionen dessen, was dem Friedrichsplatz blüht oder droht, offen zeigen, so gibt es eine überzeugende Möglichkeit, die sich in vielen Städten längst bewährt hat, und zwar so: Die Gerkan-Fassade wird realitätsnah im Maßstab 1:1 auf ein Staubschutznetz gedruckt und unmittelbar vor Ort aufgestellt. So könnte man den Mannheimern zeigen, dass man ihre Bedenken hört, sie ernst nimmt und dass man die Bürger "mitnehmen" möchte. Der entsprechende Aufwand wäre im Gegensatz zu dem Logo absolut gerechtfertigt."
    Quelle: © Mannheimer Morgen, Samstag, 16.11.2013

    In der Denkmalschutz-Charta von Venedig findet man u.a. diesen Passus: (Artikel 6)
    Zur Erhaltung eines Denkmals gehört die Bewahrung eines seinem Maßstab entsprechenden Rahmens. Wenn die überlieferte Umgebung noch vorhanden ist, muss sie erhalten werden, und es verbietet sich jede neue Baumaßnahme, jede Zerstörung, jede Umgestaltung, die das Zusammenwirken von Bauvolumen und Farbigkeit verändern könnte. Für die Friedrichsplatz-Anlage (rund um den Wasserturm und inkl. Wasserturm-Bereich) existiert ein Ensemble-Schutz, der von den Verantwortlichen der Stiftung ignoriert wird. Der Neubau in der geplanten Dimension stört das Gesamtbild der Friedrichsplatzanlage erheblich.




    Wir stehen in der Verantwortung, auch die Folge-Generationen auf bestehende Risiken hinzuweisen, um durch eine transparente Diskussion ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen. Zuviel wird über die Bürgerinteressen hinweg entschieden. Der Bürger möchte nicht das Ego einer (Kunst-)Elite bzw. deren Protagonisten mitfinanzieren. Bei einer Gesamtbesucherzahl von 60.000 sind lediglich 29.000 als zahlende Besucher zu verbuchen. Angesichts dieser Einnahmesituation gestaltet es sich besonders schwierig, publikumswirksame Ausstellungen auf die Beine zu stellen. Der Etat der Stadt wird durch zusätzliche Aufwendungen und Folgekosten, die über die gedeckelte Spende von 50 Mio.€ hinausgehen, stark belastet. Zusätzliche Bürger-Gelder fließen in das überdimensionierte Käfig-Neubau-Projekt am Wasserturm. 10 Millionen sind durch die Stadt bereits fest zugesagt. Dass es bei Bauprojekten niemals bei den kalkulierten Kosten bleibt, ist ein Erfahrungswert. Eine Nachuntersuchung bei Großbauprojekten weist statistisch bereits 2003 eine Kostenüberziehung von ca. 30 % aus. Das Geld für Neuanschaffungen im Bereich der Kunst wird fehlen.

    Kommentare:

    1. Jürgen Wunder - 19.05.2013 16:18 Uhr
      70% der Mannheimer Bürger wollen lt. Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen keinen Neubau der Kunsthalle direkt am Wasserturm.

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    2. Nicht öffentlich (Leimen) - 03.07.2013 13:37 Uhr

      ... weil ich finde, dass erhalten besser ist als neu bauen..

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    3. Christiane von Hagen (Mannheim) - 20.05.2013 16:49 Uhr
      Der Mitzlaff-Bau gleicht sich der Jugendstil-Anlage um den Wasserturm nicht dominierend sondern unauffällig und harmonisch an, und er stellt trotzdem als typisches Beispiel des Baustils der 1980er Jahre einen Architekturwert ansich dar. Es ist ein totaler Irrtum, auf der ovalen, geschwungenen Jugendstil-Anlage des Friedrichsplatzes, also außerhalb des Quadrate-Rasters der Stadt, durch Kuben, Quader oder Kastenformen eine Korrespondenz mit "Mannheims Quadraten" herstellen zu wollen. Nicht ohne Grund liegt der Friedrichsplatz außerhalb der Quadrate.

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    4. Bettina Ulrike van der Does (Mannheim) - 26.06.2013 16:20 Uhr
      Ich verspüre wenig Verlangen nach weiteren, baulichen Abscheulichkeiten in der Stadt Mannheim !! Schluss mit stilgebender Architektensprache, Stilchaos, sog. Akzent- und Kontrastgebungen, - die dann doch nur von mangelndem Stilgefühl bzw. Geschmacklosigkeit zeugen, nicht nachvollziehbare Summen kosten und das Auge jedes Ästheten beleidigen. Wer nicht schön bauen kann, soll die Finger davon lassen, denn die Ergebnisse solcher Experimentierfreudigkeit sind bekanntlich nicht so schnell wieder aus der Welt zu schaffen. MfG Bettina van der Does

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    5. Reiner Freiländer (Mannheim) - 13.06.2013 13:08 Uhr
      Das Ergebnis des Architekten-Wettbewerbs und die entsprechenden Vorraussetzungen (Abriss Mitzlaff-Bau) sind nicht akzeptabel. Die Entscheidung für einen aus drei ersten Preisträgern fiel in einem nicht demokratischen Gremium (priv. Stiftung). Warum man sich ausgerechnet für die Architekten des Berliner Flughafens entschied bleibt ein Rätsel, weil das Protokoll der geheimen Sitzung nicht einsehbar bleibt.

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    6. Wiebke Fabian (Mannheim) - 22.05.2013 23:52 Uhr
      Weil der schöne Jugendstilplatz erhalten bleiben soll!

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    7. Marianne Fetsch (Bürstadt) - 21.05.2013 13:46 Uhr
      weil sie sinnvoll ist, man kann die Kunsthalle ohne Millionengrab erhalten!

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    8. Bernard Sitar (74523) - 21.05.2013 08:32 Uhr
      Mannheim ist meine Heimatstadt und ich möchte nicht, dass Bürgerinnen und Bürger mit einem unsinnigen Projekt belastet werden ohne Mitspracherecht

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    9. Dr. Guido Schneider (Mannheim) - 21.05.2013 07:47 Uhr
      Die Skulpturenhalle soll erhalten bleiben.

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    10. Thomas Ziemer (Weinheim) - 20.05.2013 14:47 Uhr
      Mannheim hat sicherlich dringendere Sorgen als eine neu Kunsthalle .... Reine Geldverschwendung meines Erachtens ....

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    11. Stephan Graf (Mannheim) - 20.05.2013 11:02 Uhr
      Museen baut man für die >Ewigkeit< Sie werden renoviert oder erweitert oder ausgebombt aber nicht nach so kurzer Zeit abgerissen. Der Bau ist nicht marode.

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    12. Karin Lassen (Mannheim) - 20.05.2013 10:23 Uhr
      Der geplante Neubau drängt sich zu sehr in den Vordergrund anstatt sich in das bestehende Jugendstilensemble einzufügen. Die bisher vorgestellten Modelle verzerren die Perspektive und gaukeln nicht existente Freiflächen vor. Tatsächlich handelt es sich um ein für den gewählten Standort viel zu großes und mächtiges Gebäude. Mannheim braucht ein solches Prestigeobjekt nicht. Ganz abgesehen von den Kosten. Etwas bescheidener von der Größe, dem Standort angemessen und gerne exklusiv in der Innenausstattung - auch so lassen sich sehenswerte Ausstellungen realisieren.

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    13. Hermann Ehrhardt (Mannheim) - 20.05.2013 00:29 Uhr
      weil es in Mannheim zu viele teure, unnütze Prestigeobjekte für einige wenige Interessierte gibt, welche jedoch für den Großteil der Bevölkerung ohne Belang ist (Theater, Kunsthalle, BUGA usw.)

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    14. Nicht öffentlich (Mannheim) - 26.06.2013 15:41 Uhr
      Ich finde unsinnig etwas abzureißen nur weil Geld für was Neues da ist. Außerdem sieht der Friedrichsplatz doch gut aus, so wie er ist.

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    15. Nicht öffentlich (Mannheim) - 12.06.2013 11:04 Uhr
      Der Abriss der Kunsthalle wäre eine grässliche Verschwendung von Steuergeldern

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    16. Angelika Ottmann (Mannheim) - 12.06.2013 09:41 Uhr
      - Abriss des noch nicht einmal 30 Jahre alten Mitzlaff-Baus - Errichtung eines Neubaus, der 1. in meinen Augen das "Bild" des Jugendstil-Ensembles Friedrichsplatz zerstört 2. laut Presseangaben bereits in der Entwurfsphase die Kostengrenze überschreitet 3. den gerade erst sanierten Billing-Bau möglicherweise baulich beeinträchtigen wird (durch Sprengungen des Bunkers, Aushub Baugrube etc.) 4. den Billing-Bau komplett verdecken wird

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    17. Gerda Link (Mannheim) - 11.06.2013 15:20 Uhr
      weil es in Mannheim zu viele teure, unnütze Prestigeobjekte für einige wenige Interessierte gibt, welche jedoch für den Großteil der Bevölkerung ohne Belang ist (Theater, Kunsthalle, BUGA usw.). Museen wurden mal gebaut für die Menschen, die sich z.B. keine Kunstsammlung leisten können. Und Mannheim kann sich so einiges nicht leisten! und macht es dennoch, siehe BuGa.

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    18. Gerda Lambrecht (Mannheim) - 03.06.2013 20:14 Uhr
      Weil ich die Bürgerinitiative unterstützen möchte. Christiane von Hagen und ich haben im Februar 2013 eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen.

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    19. Toni Blumentritt (Mannheim) - 30.05.2013 11:04 Uhr
      Keine Verschwendung von Geldern, die woanders viel dringender gebraucht werden!

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    20. Alice Motoi (Mannheim) - 28.05.2013 14:57 Uhr
      1. zum Schutz des Jugendstil-Platzes/
      2. wegen des missratenen Sieger-Entwurfs, der auch durch Anstrengungen nicht zu retten ist/ 3. weil Potential des Mitzlaff-Baus längst nicht ausgeschöpft ist, d.h. auch um Ressourcen, Bürger sowie Künstler zu schonen

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    21. Alexander Weihs (Mannheim) - 03.07.2013 13:27 Uhr
      Mannheim hat in den vergangenen Jahren genügend unnötige Bauprojekte von zweifelhaftem Wert erleben müssen. Ein weiteres, nur damit sich großmannssüchtige Provinzpolitiker gegenseitig auf die Schulter klopfen können, braucht die Stadt nicht.

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    22. Tilmann Ernst Luppold (Mannheim) - 26.06.2013 15:08 Uhr
      Geldverschwendung vermeiden, Energie-Recourcen schonen, Stadtbild erhalten, Demokratie stärken

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    23. Tobias Grunert (Heidelberg) - 02.06.2013 13:48 Uhr
      Mir ist diese Petition wichtig, weil mir was am Erhalt unserer Kultur und an vernüftiger Verwendung der Steuergelder liegt

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    24. Nicht öffentlich (Eberbach) - 30.05.2013 23:08 Uhr
      Geldverschwendung muß verhindert werden!

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    25. Reinhard van der Does (Mannheim) - 26.06.2013 14:18 Uhr
      Warum verfällt man erneut dem Mantra, Historischem müsse ein (häufig provokanter, oft läppischer) Gegensatz aus der Moderne gegenüber gestellt werden, wie es angeblich von den Denkmalschützern gefordert wird (besonders erbärmlich umgesetzt z.B. beim Neubau am Kloster Maulbronn)? Sollte das Kontrastieren jemals ein Gag gewesen sein, so ist es schon lange ein alter Hut. Anstelle eines der bedeutendsten Jugendstilensembles wird sich die stets auf Superlative erpichte Lokalpolitik bald eines der markantesten Dissembles rühmen dürfen. Man bewahre im schlimmsten Falle die Bilder des Mitzlaff-Baus auf, der ob der verwendeten Materialien einigermaßen verträglich mit der umgebenden Architektur erscheint und wenigstens nicht auffallen will- nix mit 'signifikanter urbanistischer Architektur' oder anderen Ansätzen für inhaltsloses Geschwätz. Man ist als Bürger 'herzlich eingeladen, den spannenden Gestaltungsprozeß zu begleiten', heißt es, der Bürger wird also wieder einmal 'mitgenommen'. Wie die Kunsthallenleitung erhoffe ich mir auch, dass die Begleitung durch den Bürger spannend wird ? allerdings so wie jüngst bei der Stadthalle in Heidelberg (dort hieß es glaube ich zu den Entwürfen 'stilgebende Architektensprache' oder so ähnlich).

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    26. Ulli Franz (Mannheim) - 20.06.2013 13:42 Uhr
      Keine Elbphilharmonie, Stuttgart21 oder BER in Mannheim! Das Projekt Kunsthalle ist zur Zeit nicht erforderlich und scheint ganz offenbar einem deutschlandweiten Trend folgen zu wollen, der kontraproduktiv und bis in lange Zukunft belastend ist. Finanzierungsfragen eingeschlossen. Baugelder für die Strassen außerhalb der Innenstadt fließen nur spärlich, an der Kunsthalle soll geprotzt werden. Für eine gleichmäßige und gerechte Verteilung!

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    27. Brigitte Richter (Mannheim) - 20.06.2013 10:25 Uhr
      Der Friedrichsplatz darf nicht angetastet werden! Er stellt die Mannheimer Seele dar!

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    28. Gottfried Weise (Mannheim) - 18.06.2013 12:15 Uhr
      Die von einer Minderheit genehmigte Ausführung des Neubau's fügt sich ein k e i n e r Weise in das Ensemble des Friesdrichsplatzes ein. Die geforderte Sandsteinfassade wurde n i c h t berücksichtigt. Stattdessen ein kühler Funktionsbau der überall auf der Wiese stehen kann und wie er x-fach in der Kunstwelt zu besichtigen ist. Der Jugendstilcharakter der Anlage wird mit Füßen getreten. Den alten Bau zu erhalten wird allerdings ein bodenloses finanzielles Loch in den Stadtsäckel reißen. Deshalb bin ich auch für den Abriss des alten Bau's und für einen Neubau.

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    29. Sabine Bräunig (Mannheim) - 14.06.2013 19:27 Uhr
      Mir die Kunsthalle so gefällt wie sie ist und passt optimal in das Erscheinungsbild Rund um den Wasserturm. Als Mutter zweier Kinder bin ich der Meinung das wir das Geld dazu verweden sollten die Schulen und deren Sporthallen auf Vorderman zu bringen. In vielen Schulen birngen sich Eltern ein und renovieren mittler Weile die Klassenzimmer selbst. Die Sporthallen sind teilweise in einem Katastrophalen Zustand, es regnet rein, die Geräte sind nur noch teilweise zu benutzen, KLimanalagen bzw. Heizugen funktionieren nicht, die Hallenbeleuchtung funktioniert nur eingeschränkt. Kinder sind unser Zunkunft, an dieser Stelle sollten wir investieren und nicht in eine neue Kunsthalle, welche dann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in 10 Jahren wieder in Frage gestellt wird.

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    30. Erika Keuling (Oftersheim) - 12.06.2013 14:02 Uhr
      In einem Jahr werde ich wieder in meine Heimatstadt MA zurückkehren. Ich finde es ungeheuerlich, wie mit dem Abriss Steuergelder verschwendet werden, die für wichtigere Projekte wie z.B. Jugendarbeit gebraucht werden.

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    31. N. R. Schindler (Mannheim) - 10.06.2013 21:10 Uhr
      Weil nicht daran gedacht wird, die neue Halle barrierefrei zu bauen. Dies ist für mich ein Skandal. Behinderte und ältere Menschen sollen von der Kultur ausgeschlossen werden.

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    32. Heide Jakoby (Mannheim) - 07.08.2013 22:56 Uhr
      Wie hoch ist der Personenkreis,der die Kunsthalle besucht??? Wie hoch ist der Personenkreis,der in marode Schulen, Turnhallen, Kindergärten usw. geht??? Wie hoch ist der Personenkreis, der täglich über Buckelpisten fahren muß??? Wie sehen unsere Straßen, Baumscheiben, Gehwege und Grünanlagen aus??? Außer: Augusta-Anlage!! Nicht mal eine der Stadt Mannheim vor Monaten gemeldete Unfallgefahr für Fußgänger wird beseitigt, noch nicht mal abgesperrt???? Kein Verständnis für einen Neubau der Kunsthalle, es gibt viel Wichtigeres!!!

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    33. Nicht öffentlich (Mannheim) - 03.07.2013 22:39 Uhr

      WEIL ICH DER MEINUNG BIN, DASS DIE VORGABEN, DASS SICH DER ENTWUF IN DIE VORHANDENE GEBÄUDESTRUKTUR EINFÜGEN SOLL, IN KEINER WEISE ERFÜLLT IST UND ICH MIR ALS BÜRGERIN, DIE AN VERSCHIEDENEN INFO-VERANSTALTUNGEN ZU ABRISS UND NEUBAU DER KUNSTHALLE TEILGENOMMEN HABE, KOMPLETT HINTERGANGEN VORKOMME !! DAS GESAMTE VERFAHREN MIT BÜRGERBETEILIGUNG WAR EINE REINE FARCE ! DIE BÜRGER WURDEN SCHÖN EINGELADEN UND ES WURDE IHNEN ERZÄHLT WIE WICHTIG DER KOMMISSION DIE VORHANDENE GEBÄUDESTRUKTUR SEI, UND DAS ES EINE DER ELEMENTAR WICHTIGEN AUSWAHLKRITERIEN DIE HARMONIE ZWISCHEN ALLEN VORHANDENEN GEBÄUDEN SEI...UND WAS WIRD GEWÄHLT ?? 3 ENTWÜRFE IM 'SCHUHKARTONPRINZIP', DIE EINFACH NUR WIE DIE 'FAUST AUFS AUGE', ZU DEN ANDEREN GEBÄUDEN , GESEHEN WERDEN KÖNNEN ! DAS SCHREIT ZUM HIMMEL , WENN JEMAND ERNSTHAFT BEHAUPTET DIESE ENTWÜRFE WÜRDEN SICH HARMONSICH INS GESAMTGEFÜGE EINPASSEN. MANN KÖNNTE WOHLWOLLEND MEINEN , MAN HABE ES MIT BLINDEN ZU TUN.... TATSÄCHLICH ABER SIND ES MACHENSCHAFTEN UM RUHM UND MACHT UND PROFILIERUNG, DIE HIER STATTFINDEN ! ES IST MIR NUR SCHLEIERHAFT WIE VIELE MENSCHEN IN DIESES GANZE GESCHEHEN VERSTRICKT SIND. ARCHITEKTEN, STADTVÄTER, SPONSOREN, MÄZENE, BEIGEORDNETE, NUR KEINE BÜRGER !! DIE BÜRGER DURFTEN IMMER NUR ZUHÖREN UND NICKEN, EIN FORUM ZUR DISKUSSION ODER ZUM HINTERFRAGEN WURDE OFFENSICHTLICH SEHR BEWUSST NICHT GEGEBEN ! IM MANNHEIMER MORGEN WAR ES RICHTIG FORMULIERT: ACHTUNG BAUSÜNDE !!!! FRAU LORENZ WIRD KURZ NACH FERTIGSTELLUNG DES GEBÄUDES MANNHEIM ZIEMLICH SICHER VERLASSEN UND WEITER VERSUCHEN SICH IRGENDWO ANDERS MIT RUHM ZU BEKLECKERN.... DIE MANNHEIMER BÜRGER WIRD SIE MIT IHRER BAUSÜNDE ALLEIN LASSEN. WIR MÜSSEN DAMIT DIE NÄCHSTEN JAHRZEHNTE LEBEN...!!! UND DAS ALLES,WO ES DOCH SOOO EINFACH WÄRE : MANNHEIM VEFÜGT IM MOMENT ÜBER JEDE MENGE FREIFLÄCHE , Z.B. DIE TURLEY-BARRACKS UND ÄHNLICHES. DORTHIN KÖNNTE MAN EIN GRANDIOSES, WEGWEISENDES, ULTRAMODERNES HAUS HINSTELLEN, DAß MANNHEIM WIRKLICH ÜBER DIE GRENZEN INTERESSANT MACHEN WÜRDE, NACH DEM BEISPIEL BILBAO VIELLEICHT...! ABER UNSER EINZIGES, NACH DER TOTALZERSTÖRUNG DURCH DEN KIREG, ERHALTENES ENSEMBLE SOLLTE NICHT DURCH SO EINEN GRAUENVOLLEN KONTRAPUNKT WIE DEN NEUEN ENTWURF , FÜR IMMER UND UNWIDERRUFLICH ZERSTÖRT WERDEN. DAVON ABGESEHEN HALTE ICH DEN ENTWURF ARCHITEKTONISCH NICHT NUR NICHT PASSEND, SONDERN AUCH FÜR STERBENSLANGWEILIG !! DA IST MANCHES PARKHAUS Z.B IN WIESBADEN ODER AUTOHAUS WESENTLICH AUFREGENDER UND EINFALLSREICHER GESTALTET.SOWEIT MEIN KOMMENTAR ! ICH HOFFE I

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    34. Jürgen Tenno Gottschling (Heidelberg) - 11.06.2013 08:23 Uhr
      Weil ich weiß, wie - in Heidelberg beispielsweise - Gemeinderatsentscheidungen zustande kommen. Mehr darüber? Bei google eingeben: gemeinderat desaströs! Wenig Spaß beim Lesen wünscht Jürgen Tenno Gottschling

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    35. Daniela Wesemann (Lampertheim) - 09.09.2013 21:27 Uhr
      Als gebürtige Mannheimerin bin ich u.a. stolz auf die tolle Anlage rund um den Wasserturm. Das Gesamtbild Friedrichsplatz darf auf KEINEN Fall verunstaltet werden. Das wäre eine Schande...

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    36. Dr. Kurt Fleckenstein (Mannheim) - 20.08.2013 17:40 Uhr
      Es ist weder ökonomisch noch städtebaulich, noch sozial vertretbar, die Kunsthalle abzureissen. Kurt Fleckenstein

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    37. Dr.Josef Thilmann (Mannheim) - 30.07.2013 11:25 Uhr

      Mannheims einmaliger Jugendstilplatz wird durch den geplanten Neubau der Kunsthalle ein wesentlicher Bestandteil seiner Originalität beraubt!

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    38. wahl arno + brigitte (Mannheim) - 24.07.2013 17:28 Uhr

      MANNHEIM hat wichtigere Probleme, z.B. franklin Village, keine Verschleuderung von Steuergeldern !

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    39. Bernd Sold (Frankenthal) - 20.07.2013 11:56 Uhr
      Kultur ist wichtig. Das Geld für einen Neubau kann anderweitig sinnvoller eingesetzt werden.

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    40. Jens Vogel (Mannheim) - 15.07.2013 19:53 Uhr

      Wir müssen nachhaltig denken - nicht in Legislaturperioden - vorhandenes intelligent nutzen!

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    41. Susanne Hammer (Mannheim) - 25.09.2013 12:25 Uhr
      Ich habe gerade zufällig zum ersten mal davon gehört, warum ist das nicht öffentlicher gemacht worden ? Beim Neubau N1 gabe es sogar eine Bürgerabstimmung, das hier sehe ich auch als Thema einer Bürgerabstimmung, ähnlich wie beim Thema BUGA.

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    42. Lukas Unterreiner (Mannheim) - 28.08.2013 15:55 Uhr
      Weil es ein schöner Bau ist der mehr Seele enthält als es ein Neubau je haben kann.

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    43. Nicht öffentlich (Mannheim) - 06.08.2013 07:05 Uhr
      Aktuell sind zu viele sehr kostspielige Bauprojekte in Mannheim noch nicht abgeschlossen. Es macht Sinn Bauprojekte zu planen und umzusetzen, wenn Geld für Umsetzung und Unterhaltung vorhanden ist und die Prioritäten der Ausgaben stimmen.

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    44. Nicht öffentlich (Mannheim) - 16.07.2013 22:32 Uhr

      Der Neubau ist viel zu hoch konzipiert. Die Wasserturmanlage wird dadurch im Frühjahr und Herbst viel zu früh abgeschattet.

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    45. Wenn Verantwortliche ohne Sensibilität die Einheit des Jugendstilensemble durch einen seelenlosen Mammutklotz zerstören, dann bricht eine Zeit heran, die monoton und austauschbar ist. Wenn das architektonische Juwel von 1907 hinter einem Monolithen versteckt wird, statt es aufzuwerten. Wenn sich Verantwortliche, blind für ihre eigene Basis, ihrer Schätze und Historie, mit der Attitüde einer schicken Marketingbrille, das unpassende künstliche visuelle Erscheinungsbild einer Baufirma überstülpen, dann bricht eine Zeit heran, in der alles austauschbar und flach designt sein wird. Für diese Zukunft gibt keine Rettung aus dem All! Wollten wir und die Stiftung Dialog oder Diktatur? Die Mehrkosten fehlen an anderer Stelle und tragen wir Bürger. Die Verantwortlichen überziehen uns und wiederkäuenden Journalisten mit unpassenden Werbeadjektiven, die oft wiederholt zur Wahrheit werden – Sie sprechen nicht mit uns. Lasst uns eine deutliche Sprache sprechen, es ist unsere Stadt, es ist unser Geld – nicht das von Wenigen Geblendeten. Für ein Happy End braucht es viel Herz.

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    46. Sind Lügen im politischen Alltag total normal und mittlerweile gesellschaftsfähig? Welche Werte kommunizieren die Repräsentanten einer Demokratie? Führt sich ein System ad absurdum? Bildet Vertrauen auf Wahrhaftigkeit von Aussagen keine Basis mehr?

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    47. Hiermit bedanken wir uns sehr herzlich für die Zusendung der umfangreichen Pressemappe!
      Wir haben die 18 Seiten aufmerksam studiert und uns ein eigenes Bild von der Fragwürdigkeit mancher Vorgänge im Verlauf der Projektplanung gemacht. Wir bewundern die Energie der Initiative und dass Sie noch nicht resigniert haben. Zwar hat meine Frau die Postkarte "rettet den Friedrichsplatz" unterschrieben. Eigentlich sind wir beide nur halbherzige Anhänger der Initiative. Aber nachdem wir uns mit der Sache richtig beschäftigt haben, halten auch wir den in sich guten gmp - Entwurf an dieser Stelle für katastrophal. Sie haben recht: Der Friedrichsplatz verträgt keinen riesigen, rechteckigen Kasten. Die Renovierung des Mitzlaff - Baus wäre an dieser Stelle optisch zumindest die bessere Lösung!

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    48. Kunst wirklich für alle?
      Das Motto der Bürgerbeteiligung in Mannheim heißt: "Friss oder stirb". In Mannheim wurde bislang über einen unausgegorenen Entwurf abgestimmt. Weder Vorgehensweise der Verwaltung noch Konzept der Architekten sind überzeugend. Sicher gab es viele Veranstaltungen im Kreise der fast ausnahmslos befürwortenden, kunstinteressierten Elite. Alle gefüllt mit Versprechungen. Als Bürger erwarte ich aber ausgearbeitete Lösungen als Entscheidungsgrundlage und weniger heiße Luft. Ein Referendum mit mehreren zu Ende gedachten Auswahlmöglichkeiten wäre die bessere Variante für die Bürgerschaft, um aktiv in Form direkter Demokratie die Bevölkerung einzubeziehen. Die Gegenstimmen werden jetzt erst lauter, da sich die Steuerzahler bewusst werden, welche enormen Folgekosten die großzügige Spende mit sich bringt.

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    49. "Abriss- warum? Identität schafft man dadurch nicht. Im Gegenteil- wir als Akademie für Kunst und Design - Mitteldeutschland und ich als Privatperson unterstützen die Bürgerinitiative Kunsthalle Mannheim..."
      Ulrich Strube, Leipzig

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    50. Die jetzige Architektur fügt sich zumindest farblich aber auch räumlich gut in den Friedrichsplatz ein.
      Mir wurde zugetragen, dass eine Feuchtigkeit im Boden die Halle angeblich unbrauchbar machen würde. Der Glaube fällt mir sehr schwer, dass es nicht eine Entwässerungsmöglichkeit geben sollte, welche vergleichbar billigst darstellbar wäre.
      Wahrscheinlicher ist der Verdacht, dass mehr oder weniger private Interessen auch mit öffentlichen Möglichkeiten und Mitteln unzulässig verknüpft werden.
      Ulrich Piotrowski, Mannheim

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    51. Es ist eine Ironie, dass der Abriss des Mitzlaff-Baus
      aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden soll.
      Ulrich Naumann, Ludwigshafen

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    52. "Laut Dr. Stefan Lüddemann (Neue Osnabrücker Zeitung, 23.12.13) folgt das Beispiel der Kunsthalle Mannheim einem Trend, wonach Kunstmuseen heutzutage „immer schneller ersetzt und umgestaltet werden“. Ein Grund dafür ist, dass dieser Trend „durch immer neue Verkaufs- und Auktionsrekorde angetrieben wird“. Schon aus dieser Überlegung wäre es nachhaltiger, diesem Trend gerade jetzt entgegenzusteuern, indem man den 80-er Jahre Bau nicht ersetzt, sondern umgestaltet. Für die letzte Skulpturen-Ausstellung wurde damit begonnen, den Ursprungszustand des Museums erfolgreich wiederherzustellen. Die Architekten könnten das Beste aus dem Gegebenen herausholen, wenn die Bauherren es ermöglichen würden. Ein kleines Beispiel: Die Schächte für die Klimatechnik existieren im Mitzlaff-Bau, sie wurden leider für die Eröffnung in den 80-er Jahren aus Kostengründen nicht bestückt. Zu spät wäre es noch immer nicht, dies nachzuholen. Zwar hat Dr. Peter Kurz in der Sparte Governance & Verwaltung den Nachhaltigkeitspreis 2013 erhalten. Im Bereich Klima & Ressourcen haben jedoch andere Städte die Nase vorn."
      Danke und Grüße, Alice Motoi

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    53. Es wäre doch ein Jammer, wenn diese Jugendstilanlage, die in Deutschland einmalig ist, wegen einer Person, die glaubt, sie müsse sich hier ein Denkmal setzen, zerstört würde.
      Eleonore F., Mannheim

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    54. 18.01.14, 16:26
      Die Spende wird zur Bürde
      von Klaus Brückner

      Natürlich kann Herr Hektor seine Spende an bestimmte Auflagen knüpfen. Es muss aber gestattet sein, diese Auflagen zu hinterfragen. Für eine eventuelle Sanierung der Kunsthalle hat Mannheim, nach Meinung von Herrn Hektor kein Geld. Da muss man ihm uneingeschränkt zustimmen. Woher nimmt aber die Stadt das Geld für das Museum, wenn die neue Kunsthalle mehr kostet als die anvisierten 68 Mill. Wenn die Kunsthalle, was nicht unrealistisch erscheint, mehr als 100 Mill. kostet, wo soll die Stadt das Geld dann hernehmen? Herr Hektor will ein neues, wie er sagt, modernes Museum, in neuem Baustil. Ob er Mannheim, ob er uns Mannheimern wirklich einen Gefallen tut, wenn er mit seiner Spende diesen völlig unpassenden Betonklotz in die Wasserturmanlage versenkt und für immer zerstört? Das darf bezweifelt werden. Auch ihm müssen wir Mannheimer entgegen halten, Mannheim muss nicht um jeden Preis mit den europäischen Museen mithalten. Ein schönes Museum ja, aber es muss zu Mannheim und zu der Wasserturm-anlage passen! Wir müssen aufhören mit Gewalt gegen jede Vernunft und mit neuen Schulden unsere Grenzen auf Kosten zukünftiger Generationen zu sprengen. Es ist wieder Bescheidenheit angesagt.

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    55. Stellungnahme zum Leserbrief von Prof. Dr. h.c. Dietmar von Hoyningen-Huene

      25.01.14, 20:11
      Gegen Geldverschwendung, für mehr Bescheidenheit Herr Prof.!
      von Klaus Brückner

      Gut gebrüllt Herr Prof. Wie bei der BuGa haben Sie sehr einseitig Position für Ihren Dienstherrn bezogen. Auch Sie sind wie die meisten Mannheimer Politiker ohne viel Nachdenken einem Rausch erlegen, den ich mit Größenwahn und Realitätsverlust umschreibe. Ihnen ist offensichtlich entgangen, dass Mannheim total verschuldet ist und sich Prestigeobjekte eigentlich nicht leisten kann. Sicher 50 Mill. sind eine sehr großzügige Spende. Aber woher nimmt Mannheim das Geld, wenn die Kunsthalle nicht 68 sondern 100 Mill.oder mehr kosten wird. Auch sie müssen begreifen, dass sich Mannheim nicht alles leisten kann. Wer soll denn eigentlich die von Ihnen gewünschten großen Ausstellungen bezahlen? Wie bei der BuGa geht es um Geldverschwendung, der man im Interesse der Stadt, der Natur und unserer Kinder und Enkelkinder Einhalt gebieten muss. Mannheim mit allen Mittel, vorwiegend mit neuen Schulden, um jeden Preis zu einer europäischen Metropole aufzuwerten, ist ein Irrweg. Mannheim ist eine liebenswerte, mittelgroße Industriestadt, die dringend intakte Strukturen braucht an denen es im Augenblick an allen Ecken und Enden mangelt. Wir müssen ganz dringend zurück zu Realismus und Vernunft.

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